Machen Sie mit: Rosenkranz-Schreibwettbewerb

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Sie schreiben gut und gerne? Sie haben Lust, über Trauer, Abschied, Trost und Hoffnung zu schreiben? Dann machen Sie mit beim Rosenkranz-Schreibwettbewerb. Das Rosenkranz-Portal sucht anregende Geschichten und Gedichte über das Leben und Sterben. Mit etwas Glück und dem richtigen Schwung in der Feder wird Ihre Geschichte hier veröffentlicht.

Die Teilnahmebedingungen

  • Teilnehmen darf jeder Mensch jedes Alters*;
  • Suchen Sie sich eines der sechs untenstehenden Bildern aus und schreiben Sie, was Ihnen dazu einfällt – egal, in welcher Textform. Einzige Bedingung ist der thematische Rahmen: Trauer, Abschied, Trost, Hoffnung;
  • Schicken Sie uns Ihren Text über das Kontaktformular oder einfach direkt an info@rosenkranz-bestattungen.de – bitte vergessen Sie nicht, das gewählte Bild zu nennen und Ihre E-Mail-Adresse anzugeben, damit wir Sie benachrichtigen können, falls Sie gewinnen;
  • Sie können uns Ihren Text auch per Post zukommen lassen – die Adresse finden Sie im Impressum;
  • Die besten Geschichten werden hier veröffentlicht – mit der Teilnahme erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Text möglicherweise von der Firma Rosenkranz Bestattungen GmbH zu Werbezwecken weiterverwendet wird;
  • Rassistische, sexistische, diskriminierende, volksverhetzende oder anderweitig gegen geltendes Recht verstoßende Texte sind von der Teilnahme am Wettbewerb selbstverständlich ausgeschlossen;

Die Preise

  • Erster Preis: 100,- EUR
  • Zweiter Preis: 50,- EUR
  • Dritter Preis: wahlweise 25,- EUR oder T-Shirt “Rosenkranz-Engel”

Die besten Texte werden subjektiv von Mitarbeitern ausgewählt.

Die Bilder

Klicken Sie auf ein Bild, um eine größere Version zu betrachten.

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Einsendeschluss ist der 5. November 2010. Danach werden alle Beiträge hier veröffentlicht, sodass die Besucher abstimmen können, welchen sie am besten finden – das wird in das Gesamturteil einfließen. Am 29. November werden die Gewinner hier im Rosenkranz-Portal bekanntgegeben und einzeln benachrichtigt, sofern E-Mail-Adresse angegeben.

* Mitarbeiter der Firma Rosenkranz Bestattungen GmbH sind nicht teilnahmeberechtigt.

Kategorie: Austausch
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Bisher 10 Antworten.

  1. Zementblogschrieb am 5. August 2010 um 11 Uhr 42:

    [...] Wer Lust hat, mitzumachen, findet nähere Informationen hier. [...]

  2. Bestatterweblogschrieb am 5. August 2010 um 15 Uhr 55:

    [...] auch für die Leser Ihres Blogs interessant sein könnte. Nähere Informationen dazu erhalten Sie auf unserer Webseite unter diesem Link hier.Vielleicht möchten Sie den Wettbewerb ja verlinken – wir würden uns freuen.Mit freundlichen [...]

  3. Torsten Groeneveldschrieb am 5. August 2010 um 19 Uhr 45:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    gerne mache ich bei Ihrem Gewinnspiel mit. Ich bin zwar – was dichten betrifft – kein Vollprofi, dennoch gebe ich meine Idee zum Besten. In Beileidskarten versuche ich durchweg, ein wenig Persönlichkeit in die Beileidsbekundungen zu bringen und hierbei selbst gedichetet Verse zu schreiben. Besonders gefällt mir persönlich dieser Text, den ich im Zusammenhang mit dem Wolkenbild anwenden würde.

    “Wie knüpft man an, an ein vergangenes Leben?
    Wie macht man weiter, wenn man zu verstehen beginnt, dass man die Zeit nicht zurückdrehen kann?
    Es heißt, die Zeit heilt alle Wunden.
    Doch manchen Schmerz, der zu tief sitzt und einen fest umklammert,
    kann auch die Zeit nicht heilen.
    Das, was bleibt ist die Erinnerung an die vielen schönen Momente,
    die wir fest in unser Herz einschliessen und die Gewissheit
    auf ein Wiedersehen.”

    Im Übrigen würde ich es schön finden, wenn Sie möglichst alle oder die schönsten Texte im Internet veröffentlichen könnten. Danke für eine kurze Info hierzu per E-Mail!
    MfG
    Torsten Groeneveld

  4. Rosenkranz-Portalschrieb am 6. August 2010 um 10 Uhr 40:

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Ihren Hinweis, sämtliche Texte hier zu veröffentlichen, werden wir aufgreifen. Wir haben uns überlegt, die Mitarbeiter-Jury durch die Teilnehmer und Interessierten aus dem Internet durch ein Voting vor der Entscheidung unterstützen zu lassen, das heißt, wir werden nach Einsendeschluss jeden qualifizierten Teilnahmebeitrag veröffentlichen und von den anderen Teilnehmern und Besuchern bewerten lassen. Das wird dann in das Gesamturteil einfließen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Regina Koop

  5. Sarah Dalkaschrieb am 13. August 2010 um 20 Uhr 23:

    Ich hatte bei meinem Gedicht sofort das Bild “Waldbestattung” vor meinen Augen:

    Es ist Zeit zu gehen, ich höre ihn schon rufen.
    Schon lange ruft er und versucht mich auf seine Seite zu ziehen.
    Eine ganze Weile konnte ich ihn ignorieren.
    Ich war noch nicht bereit.
    Ihr wart noch nicht bereit.
    Er sagt bei ihm ist es schön.
    Es gibt keine Trauer, keinen Schmerz.
    Keine Angst, keine Not.
    Für mich jedenfalls, sagt er.
    Doch was ist mit denen die ich hier zurücklasse?
    Werdet ihr traurig sein?
    Werdet ihr leiden?
    Ihr weint.
    Ihr umarmt Euch.
    Ich drehe mich um und merke dass ich längst gegangen bin.
    Ihr wisst dass es mir jetzt gut geht.
    Ich habe keine Schmerzen mehr.
    Alles ist gut.
    Ich werde immer bei Euch sein.

  6. Moritzschrieb am 25. August 2010 um 11 Uhr 03:

    @Sarah: Erinnert mich an Der Tod und das Mädchen, nur dass die Beweggründe da glaube ich andere sind. Aber dieses nicht sterben wollen – nicht wegen sich selbst, sondern wegen den anderen – gefällt mir an dieser Stelle deutlich besser. Schöner Text :)

  7. Sockenblogschrieb am 26. August 2010 um 12 Uhr 39:

    [...] war mein Beitrag für den Rosenkranz-Schreibwettbewerb, auf den mich Jan freundlicherweise hingewiesen hat. | Foto: rosenkranz-portal [...]

  8. Roland Schneiderschrieb am 26. August 2010 um 22 Uhr 10:

    BILD: WOLKEN UND LICHT

    Erdverbundene Gesänge
    Schwüle Abendluft
    Wiesenblumen,- betörender Duft
    Nichts zieht den Abend in die Länge

    Wolken am Firmament – sehr dunkel
    Sie kommen näher
    Als wären sie Späher
    Und ich höre dumpfes Munkeln

    Lagerfeuer angefacht
    Gesänge erdverbunden
    Lang ist’s nicht mehr bis zur Nacht
    Minuten nur noch,- keine Stunden

    Laute Trommeln, mit dumpfem Ton
    Und die dunklen Wolken kommen schon
    Lauter die Gesänge werden
    Als käme bereits das Ende auf Erden

    Dicke Tropfen zerplatzen im Staub
    Werden der heißen Flammen schneller Raub
    Und vom Lagerfeuer steigt auf schwerer Rauch
    Und meine Seele verdunkelt sich auch

    Und tiefer und lauter die Trommelschläge
    Als gälte es der Welt zu sagen
    Die Zeit naht, mach’ Dich bereit
    Wohin geht die Reise nur,- und wie weit ?

    Und zuckend wehren die Flammen dem Regen
    Leiser Gesang und Trommeln werden
    Bist bereit Dich hinzulegen

    Und plötzlich,- öffnet der Himmel sich,- ein heller Lichtstrahl
    Durchbricht die Nacht
    Und Deine Seele lacht
    Weil sie weiß, das Ende der Qual
    Ist erreicht,- und gleitet am Strahl hinauf in das Licht

    = = =

    Nicht gefangen mehr in Körperlichkeit
    Hat meine Seele völlig neue Sicht
    - Seelenfreiheit -

    Kein Körper der beschwert
    Fliegt wie eine Feder im Wind
    Sie dahin, lacht wie ein Kind
    Völlig unversehrt

    Ohne des Lebens Wunden
    Hat meine Seele die Freiheit gefunden
    Die sie braucht zur Ewigkeit
    Und,- ganz ohne Neid:

    Sitzend noch in meinem Körper, dem schweren
    WEISS ICH,- muß nichts erklären:
    Meine Seele findet am Lichtstrahl den Weg
    Und meine Worte finden den Steg

    Und ich sehe sie federleicht fliegen im Wind
    Höre helles Lachen,wie von einem Kind

    Es blitzt plötzlich, als ob sie noch einmal winkt
    Während mein Körper müde auf den Boden sinkt

    Wissend dass meine Seele in dem hellen Licht überlebt
    Und zwischen Wolken, Licht und Wasser schwebt
    Bereit ein neues Leben zu beseelen
    JETZT hab’ ich Frieden, und der darf nicht fehlen

    Wenn meine Seele die Freiheit findet
    Und nichts mehr sie an den Körper bindet

    Und mein Gefühl überlebt in meiner Seele
    Bereit für neue Körperlichkeit
    Schwebend im Licht, über den Wassern, die ewige Freiheit ich wähle
    Seeelenfreiheit in die Unendlichkeit

  9. Sarah Dalkaschrieb am 28. August 2010 um 22 Uhr 55:

    @Moritz: Danke schön. Freut mich dass Dir mein Gedicht gefällt.

  10. Greta Zicarischrieb am 28. Oktober 2010 um 02 Uhr 00:

    Bild 4: Das Bild mit der Pusteblume.

    Nichts war von ihr geblieben.
    Es war, wie als hätte ein eisiger Wind sie hinfortgetragen, so plötzlich kam ihr Abschied. Auf dem Feld sah ich eine Pusteblume, die der Wind entblättert hatte. Beraubt aller Pracht und Schönheit. Wie ich. Nackt sah die Pflanze aus…und nackt fühlte ich mich ohne sie.
    Die Blume wird den Verlust nicht überstehen, um langsam zu sterben. Doch was geschieht mit mir? Werde auch ich im einsamen Wind der Kälte sterben? Ich würde gerne hoffen, doch die Trauer zerreißt mich innerlich, wie der Wind die Natur zerriss.
    An Stelle der toten Blume wird eine Neue wachsen.
    Doch mein Herz wird nie mehr blühen.

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