Halt auf freier Strecke
Die Diagnose des Arztes ist eindeutig: Gehirntumor, nicht mehr zu operieren. Die Zeit zum Sterben und Abschiednehmen ist kurz, Frank (Milan Peschel) hat nur noch wenige Monate. Er wird sie zu Hause und nicht in einem Hospiz verbringen. Andreas Dresen erzählt, was es heißt zu sterben. Ohne Beschönigungen, unsentimental, aber nicht weniger berührend.
Zitat aus der Filmbeschreibung von dem Hamburger Filmfest mehr…
http://www.filmfest-hamburg.de/de/programm/film/Halt-auf-freier-Strecke/6441
Ein Film der berührt, ich wollte nach diesem Film einfach meine Ruhe haben. Nach einem Gespräch war mir nicht sofort zu Mute. Zu einem späteren Zeitpunkt gab es sehr kontroverse Diskussionen in meinem Freundeskreis. Einige waren der Meinung, dieser Film hätte zu viele Klischees- andere waren der Meinung, ohne diese Klischees wäre es nicht gegangen.
Ich meine, es ist ein Film, den wir in der heutigen Zeit selten sehen, EIN GUTER FILM, klar auf das Sterben reduziert, auf die Liebe, auf die Veränderungen eines Menschen, der stirbt. Auf die Klarheit eines Kindermundes: „ Papa stirbst du? Bekomme ich dann dein iPhone.“ Und vieles mehr…
Mich hat dieser Film nachhaltig berührt und als Bestatterin auch wieder Mal wachgerüttelt, welchen unglaublichen Weg Familien gegangen sind, bevor wir als Bestatter kommen, um „abzuholen“ , was einer Familie das Liebste war und ist.
Dieser Film ist schonungslos berührend- gut!
Der Film läuft gerade jetzt unter anderem in meinem Lieblingskino in Hamburg im Abaton hier zum Programm und mehr….. http://www.abaton.de/
